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December 06 2016

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December 03 2016

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November 29 2016

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November 27 2016

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November 23 2016

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November 22 2016

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I've hesitated for the past days to post this chart, simply because it's so extraordinary, and requires at least some more corroboration than twitter replies. Now Kaitlyn Tiffany wrote a post on The Verge with a good summary of what's going on. Yes, the data is real, the chart seems to be correct. The only debatable issue seems to be whether it is scientifically helpful to combine arctic and antarctic measurements of sea ice areas, which are as independent as they can be on a planet - but it's still the same planet, undergoing rapid global environmental changes currently.
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November 19 2016

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November 16 2016

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November 15 2016

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Just in case you didnt know how awesome foxes are...
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November 14 2016

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November 04 2016

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October 26 2016

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how is prangent formed (In case of soup embedding screwup: https://www.youtube.com/watch?v=EShUeudtaFg)
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October 17 2016

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October 16 2016

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21:29

DER VERGIFTETE APFEL

Originalquelle: https://readonmydear.wordpress.com/2016/10/12/der-vergiftete-apfel/

Schwesterchen liest keine Zeitung und überhaupt vermeidet Schwesterchen, Nachrichten wann immer es sich vermeiden lässt. Für Nachrichten gibt es ja mich, die ich zu den Morgennachrichten, Zähne putze und zu den Spätnachrichten, Handstand übe. Noch dazu halte ich an der schon so altmodisch gewordenen Idee fest, eine Tageszeitung zu abonnieren und auch zu lesen. Dafür wusste Schwesterchen schon als es noch keiner ahnte, dass es ‚aus’ sei zwischen Angelina und Brad und riet mir dringend endlich etwas mit meinen Haaren zu machen. Meine Frage, ob sie wohl annähme, dass Brad Pitt sich mit seinem gebrochenen Herzen wohl bei uns in der irischen Provinz vergrübe, nahm Schwesterchen nur mäßig belustigt auf und schnarrte, dass meine Schlauheiten bis jetzt noch nicht zu einem Mann geführt hätten, der mir am Frühstückstisch beispielsweise die Zeitung anreiche. So erfuhr auch Schwesterchen, die bekanntlich in London lebt, auch von mir und nicht aus der Times vom Brexit. Schwesterchen schnaufte am Telefon und befand, dass die Engländer noch nie durch besondere Herzlichkeit oder Offenheit aufgefallen seien. Sie muss es schließlich wissen, denn die Frau, die heute ihre Schwiegermutter ist, gab ihr als Schwesterchen und ihr Sohn ausgingen, nicht einmal die Hand zur Begrüßung. Heute verehrt niemand Schwesterchen so, wie ihre Schwiegermutter, aber das ist eine ganz andere Geschichte. Damals also schnaufte Schwesterchen noch einmal und erzählte mir von einem karamellfarbenen Paar Stiefel, die ich unbedingt probieren solle. Ich nickte g*ttergeben. Dann sprachen wir über andere Dinge. Den Brexit erwähnte ich nur dann und wann denn Schwesterchen vermeidet Nachrichten, wann immer sie kann. Schwesterchen vermeidet Nachrichten, aber das heißt noch lange nicht, dass sie der Realität keine Beachtung schenkt. Jeden Morgen nämlich nachdem Schwesterchen ihre vier Kinder mit Küssen, Brotdosen und einer Umarmung in Schule und Kindergarten verabschiedet hat, fährt meine Schwester bepackt mit einem Rucksack und zwei gewaltigen Jutebeuteln mit der U-Bahn in eine Schule, die in einem sogenannten Problembezirk liegt. Zusammen mit zwei Freundinnen, bereitet sie dort allen Kindern, vor allem aber jenen die ohne Brotdose in die Schule kommen ein richtiges Frühstück. Die meisten Kinder, die ohne Brotdose kommen sind nicht aus Pakistan, Nigeria, Rumänien oder Polen, es sind besonders oft Kinder von Eltern, die oft besonders stolz darauf sind, Englisch zu sein, vielleicht weil sonst nicht viel Stolz übrig bleibt. Es sind Kinder aus Familien, in denen oft nicht zwischen wichtig ( Essen auf dem Tisch ) und einem neuen Tattoo ( nicht so wichtig ) unterschieden wird. Es sind Familien in denen der Fernseher oft der einzige Gesprächspartner ist, der nicht schreit. Es sind Familien ohne Väter und mit oft überforderten Müttern. Es sind Kinder, die Fäuste früher kennen gelernt haben, als offene Arme und die sich oft erstaunlich gut wegducken können. Es sind Kinder, die gemeinsame Mahlzeiten als etwas ganz und gar Außergewöhnliches wahrnehmen. Es sind Kinder, die morgens oft die einzigen sind die aufstehen, weil den anderen irgendwann der Tag entglitt.

Während die Kinder also schreiben oder rechnen, schnitzt Schwesterchen, Apfelkronen, bastelt Bananenboote, richtet Mandarinenspalten als Schmetterlinge an, belegt Brote mit lustigen Gesichtern und füllt Müsli und Chocopops in Schüsseln. Schwesterchen weiß welche Kinder ihre Äpfel am Liebsten in Erdnußbutter tauchen und welche Kinder keine Milch mögen, sie weiß ganz genau, wer das Brot wie kross getoastet haben mag und wer ein Gurkenmännchen dem Bananenboot vorzieht. Schwesterchen kennt alle Kinder beim Namen und weiß wer prima Fußball spielt, wer toll Rechnen kann und wer die schönsten Bilder der Sonne malt. Schwesterchen lebt seit fast zwanzig Jahren in London und seit 18 Jahren bereitet sie jeden Morgen das Frühstück für die Kinder. Jedes Jahr zu Weihnachten bekommt Schwesterchen, Stapel von Karten ehemaliger Frühstückskinder, die längst erwachsen sind, aber die noch nicht vergessen haben, wie das ist, wenn man willkommen ist, so wie man ist. Es geht natürlich eigentlich nicht um Toastbrot und Müsli, auch nicht um Mandarinenschmetterlinge oder Apfelkronen, sondern Teil der Frühstücksrunde ist, dass Schwesterchen, wie auch die beiden Freundinnen jedem Kind eine oder auch mehrere, so viele Umarmungen wie ein Kind eben braucht, anbietet. Die Umarmungen meiner Schwester sind nämlich ganz besonders. Schwesterchen zieht jeden, vor allem aber diejenige, die es ganz besonders brauchen fest in ihre Arme. Die Kinder, die als frech und aufmüpfig gelten, die Kinder, die den Unterricht stören, die Kinder, die überall blaue Flecken haben, die Kinder, die selten sprechen und die Kinder, die man überall hört, vor allem aber auch die Kinder vor denen sich alle grausen, weil niemand ihnen die Haare wäscht oder mit ihnen die Fingernägel schrubbt, meine Schwester aber hält sie nur noch fester. Schwesterchen sagt ihnen allen, während sie in ihren Armen liegen, genau das was sie auch ihren Kindern und mir, wann immer sie uns umarmt sagt: „Du bist schön, du bist klug, du bist wunderbar, genau so wie du bist.“ Schwesterchens Umarmungen dauern immer genau so lange, wie jeder einzelne braucht, um diese Sätze zu verstehen. Die Umarmungen meiner Schwester sind die dickste Mauer gegen die Kränkungen der Welt, die man sich nur vorstellen kann. Schwesterchens Umarmungen sind Wellenbrecher und wo andere Umarmungen erdrücken, ist in den Armen meiner Schwester immer Platz zum Wachsen. Für manche Kinder müssen die Umarmungen für einen ganzen langen Tag reichen und viele Kinder laufen aus dem Frühstückszimmer noch einmal zurück in ihre Arme.

Selbst als Schwesterchens Kinder noch ganz klein waren, gab sie den Frühstückstisch nicht auf. Das jeweilige Kind band sie sich um die Hüfte und belud den Kinderwagen eben mit Lebensmitteln. Seit fast 19 Jahren also ist meine Schwester Frühstücksfee. Gestern aber kam meine Schwester wie jeden Tag beladen mit Jutebeuteln und Rucksack in die Schule. Nach dem Frühstück bat die Direktorin sie und die zwei Freundinnen zum Gespräch. “Eltern hätten sich beschwert”, sagte die Direktorin. “Die Eltern wollten nicht, dass ihre Kinder, Gemüse oder Obst bekämen, dass aus der EU komme.” Die Eltern seien überhaupt gegen die EU-Diktatur, die nicht nur Gurken norme und die Bananenkrümmung messe, sondern die grundsätzlich  Obst und Gemüse als wertvollen Bestandteil jeder Ernährung propagiere, dabei entspräche dies nicht der Tradition eines englischen Frühstücks.” Schwerer aber noch wiege, das Schwesterchen als auch die beiden Frühstücksfeefreundinnen keine Hiesigen im richtigen Sinne seien und von den Eltern als „fremd“ wahrgenommen würden. Dies müsse die Schulleitung natürlich ernst nehmen. Sie möchten also bitte verstehen, dass das morgendliche Frühstück wohl nun nicht weiter stattfinden könne. Die Zeiten seien ohnehin nicht danach. Es sei schließlich auch ihre Verantwortung als Rektorin, darauf achtzugeben, dass an ihrer Schule keine vergifteten Äpfel in Umlauf wären.


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October 15 2016

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18:36

Austro-Organe

Wir alle kennen das Organ. Wir alle fürchten es. Das Staatsorgan. Dieses Organ ist, anders als das Organ in einem Körper, kein Akteur lebenswichtiger Funktionen, sondern ein Mittler. Es vermittelt zwischen Macht und Ohnmacht, nach österreichischem Verständnis der Verhältnisse zwischen dem Staat und uns. Das Organ hat die unlösbare Aufgabe, uns dieses Verhältnis mitzuteilen. Es bedient sich dazu einer Myriade rätselhafter Formulare und der Transzendentaltextsorte Bescheid. Teil der Begegnungskultur ist dabei das Erläutern von Unerläuterbarem. Dabei verschwendet sich das Organ niemals in der Idee demokratischer Zustände. Es präsentiert die Grundform der österreichischen Organhaftigkeit, es versteht sich als Vertreter einer Obrigkeit. Einer Obrigkeit, wie sie Habsburgerabsolutismus und seine Nachgeburten Ständestaat und Nazidiktatur etablierten. Wenn wir einem Organ begegenen, treten wir habituell in einen Dialog mit den Untoten.

Unter diesem Druck leidet das Organ. Es entlastet sich und uns, indem es sich vom fremdbestimmten Werkzeug (so der griechische Ursprung des Wortes) zum Selbsthandler erhöht. Das österreichische Organ ist also in der Regel nicht mehr ausschliesslich Vertreter einer Behörde, eines Amtes, sondern geriert sich als deren Interpret. Das macht die Dinge nicht einfacher.

Als gelernte Österreicher verstehen wir uns in der Kunst, mit dem Organ zu verhandeln. Wir können einem Organ jederzeit erfolgreich einreden, unsere meterlange Fahne stamme vom Franzbranntwein an der verspannten Schulter, der Fahrschein befinde sich in der anderen Jacke, der Hund habe den Einschreiber gefressen. Das Organ wird uns nicht glauben, aber so tun. In einem, alles und alle durchdringenden Prozess der Verösterreicherung vereinigt das Organ auf eigenen und fremden Zuruf sämtliche Mächte in sich, die Exekutive (seine eigentliche Aufgabe), die Judikative und die Legislative, es transzendiert im Absoluten. Will doch das Organ, wenn es in sich spüren will, nicht gefürchtet werden. Das Organ will geliebt werden. An der Erfüllung dieses Wunsches scheitern beide Seiten.

Andrea Maria Dusl. Für [ihre] illustrierte Kolumne in den Salzburger Nachrichten vom 15.10.2016.

October 13 2016

18:41
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October 10 2016

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22:01
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Mammatus clouds over "Tolstoy's House" St. Petersburg, Russia
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